Dr. Stefan Frerichs

Twitter? Hilfe!

 

"Twitter? Hilfe!
Tipps und Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene."

Braucht man Twitter? Mich zumindest hat Twitter als Informations-, Kommunikations- und Verbreitungsweg so überzeugt, dass ich ein begeisterter Nutzer geworden bin. Meine Tipps und Tricks sollen Anfängern den Einstieg erleichtern, können aber auch Fortgeschrittenen noch nützliche Hinweise geben.

Lesen Sie auch: Zehn Goldene Twitter-Regeln

 

Gliederung:

Einleitung: Braucht man Twitter?
Was ist Twitter überhaupt?
Was kostet das Kostenlose?
1. Wie meldet man sich bei Twitter an?
Was bedeuten "Startseite", "Mitteilungen" und "Nachrichten"?
Wie richtet man ein Twitter-Konto ein?
Was sollte man bei den Twitter-Einstellungen beachten?
Wie macht man die Twitter-Seite hübsch?
2. Twitter für Anfänger
Was ist Twitter überhaupt?
Wie meldet man sich bei Twitter an?
Wie richtet man sein Twitter-Konto ein?
Was ist ein Tweet?

Was ist ein Hashtag?
Was ist folgen bzw. ein Follower?
Was ist liken bzw. ein Like?
Was ist retweeten bzw. ein Retweet?
Was ist ein Reply bzw. eine Antwort?
Was ist eine Mention bzw. eine Erwähnung?
Was ist eine Direktnachricht?
Was ist der Unterschied von Reply, Mention und Direktnachricht?
Wie bindet man Verlinkungen, Bilder oder Videos in Tweets ein?
Wie startet man Umfragen?
Was sind Trending Topics bzw. Trends?
Was sind Listen?
Was sind Moments?
Wie nutzt man Twitter anonym als Informationskanal?
Wie nutzt man Twitter vertraulich als Kommunikationskanal?
Wie nutzt man Twitter öffentlichkeitswirksam als Verbreitungskanal?
3. Twitter für Fortgeschrittene
Wie kann man Profilfoto und Header-Bild optimieren?
Wie funktioniert die Twitter-Suche?
Wie kann man Suchen einfach wiederholen?
Wie bekommt man Suchergebnisse automatisch zugemailt?
Wie kann man Tweets zeitgesteuert senden?
Wie kann man mehrere Twitter-Kanäle gleichzeitig verwalten?
Wie kann man Nutzer und Themen bei Twitter analysieren?
Wie kann feststellen, wer einem nicht mehr folgt?
Was ist der Follow(er) Friday?
Was ist Follow(er) Power
Wie kann man andere Twitter-Kanäle einschätzen?
Soll man die "Echtheit" seiner Follower überprüfen?
Wie schützt man sich vor Belästigungen?
Soll man Kurzlinkdienste einsetzen, um Zeichen zu sparen?
Wie kann man gekürzte Verlinkungen lesbar machen?
Schluss: Wie kann man sich bedanken?

 

Einleitung: Braucht man Twitter?

Braucht man Twitter? Nein, normalerweise kommt man auch ohne Twitter gut zurecht. Wer sich im Internet informiert, dort mit Anderen kommuniziert oder im Netz eigene Inhalte verbreitet, kann auch andere Wege nutzen.
Allerdings hat Twitter als Informations-, Kommunikations- und Verbreitungsweg eine ganze Reihe von Stärken, die man sich ruhig mal anschauen sollte. Mich haben diese Vorteile so überzeugt, dass ich ein begeisterter Twitter-Nutzer geworden bin.
Deshalb möchte ich hier in Teil 1 erläutern, wie man sich bei Twitter anmeldet und was man dabei beachten sollte.
Wer nicht sicher ist, ob er sich überhaupt anmelden möchte, kann auch erst direkt hier zu Teil 2 gehen und sich dort in drei Schritten erklären lassen, wie man Twitter...

  • anonym als Informationsquelle nutzt,
  • vertraulich als Kommunikationsmittel verwendet oder
  • öffentlichkeitswirksam als Verbreitungsweg einsetzt.

Danach gebe ich in Teil 3 noch Tipps und Tricks für Fortgeschrittene, etwa wie man Tweets zeitgesteuert senden oder fremde Twitter-Kanäle einschätzen kann.

Was ist Twitter überhaupt?
Twitter ist ein soziales Netzwerk, mit dem man Kurznachrichten (Tweets, vom englischen Begriff "to tweet" für "zwitschern") von inzwischen höchstens 280 Zeichen empfangen und verbreiten kann. In Tweets können auch Verlinkungen auf andere Internetseiten sowie Bilder oder Videos eingebunden werden. Die Kürze der Nachrichten hat den Vorteil, dass man Twitter einfach und schnell nutzen kann – gerade auch auf kleinen, mobilen Endgeräten wie Handys oder Smartphones. Zu den Stärken von Twitter gehört, dass es anonym nutzbar ist und eine verschlüsselte Datenübertragung per HTTPS-Protokoll ermöglicht. Beim Empfang der Kurznachrichten bietet es gute Filtermöglichkeiten, die auch wirksam vor Belästigungen schützen. Alle Einstellungen eines Nutzerkontos (Accounts) bei Twitter sind jederzeit wieder änderbar und löschbar (auch das ganze Konto). Außerdem können Tweets mit Hilfe anderer Dienste automatisiert und zeitgesteuert gesendet werden. Twitter wird seit 2006 vom us-amerikanischen Unternehmen Twitter Inc. mit Sitz in San Francisco angeboten, hat inzwischen gut 310 Millionen aktive Nutzer und ist kostenlos.

Was kostet das Kostenlose?
Selbstverständlich haben auch die kostenlosen Twitter-Konten indirekt einen Preis. Wenn ein Onlinedienst nichts kostet, ist man selbst die Ware. Wer sich bei Twitter anmeldet, muss sich darüber im klaren sein, dass Twitter Inc. seinen Dienst nicht aus reiner Freundlichkeit betreibt, sondern um damit Geld zu verdienen – so betrug der Jahresumsatz 2014 gut 1,4 Milliarden US-Dollar. Dieses Geld erwirtschaftet das Unternehmen mit Nutzerdaten und mit Werbung. Als Nutzer muss man Twitter aber nicht allzu viele Daten verraten und die Werbung ist unaufdringlich.

 

1. Wie meldet man sich bei Twitter an?

Man kann sich bei Twitter sehr einfach anmelden und ein Konto (Account) einrichten. Zur Registrierung unter https://twitter.com/signup muss man nur einen (vollständigen) Namen, eine E-Mail-Adresse, ein Passwort und einen Nutzernamen angeben. Alle vier Angaben können später wieder geändert werden.


Bild 1: Bei der Registrierung für Twitter muss man seine wahre Identität nicht unbedingt preisgeben.

  • Der (vollständige) Name kann auch ein Nickname sein, darf höchstens 50 Zeichen haben (auch Sonderzeichen) und wird öffentlich sichtbar.
  • Die E-Mail-Adresse muss eine gültige Mail-Adresse sein (wobei eine Mail-Adresse nur jeweils einem Twitter-Konto zugeordnet werden kann) und wird nicht öffentlich sichtbar.
  • Der Nutzername kann auch ein Nickname sein, darf höchstens 15 Zeichen haben (nur Buchstaben, den Unterstrich "_" und Ziffern) und wird öffentlich sichtbar. Er darf nicht schon vergeben sein, gilt zusammen mit einem vorangestellten "@"-Zeichen als eindeutige Kennung (wie @RheinWanderer) und wird in der Internet-Adresse (URL) der Profilseite angezeigt (wie http://twitter.com/rheinwanderer).
Nach der Registrierung schickt Twitter an die angegebene Mail-Adresse eine Bestätigung, in der man mit einem Klick auf einen Link das neue Twitter-Konto freischalten kann.

Was bedeuten "Startseite", "Mitteilungen" und "Nachrichten"?
Wenn man bei seinem Twitter-Konto (Account) angemeldet ist, werden oben links im Kopf der Seite die Navigationspunkte "Startseite", "Mitteilungen" und "Nachrichten" sichtbar. Oben rechts befinden sich ein Suchfeld, das Account-Symbol (für "Profil und Einstellungen") sowie ein Schreibfedersymbol (für "Twittern").


Bild 2: Die Navigationspunkte "Startseite", "Mitteilungen" und "Nachrichten" findet man oben links im Kopf der Seite.

Hier die Bedeutungen von "Startseite", "Mitteilungen" und "Nachrichten":

  • Auf der "Startseite" gehen die Tweets anderer Twitter-Kanäle ein, denen man folgt.
  • Über "Mitteilungen" wird angezeigt, wenn eigene Tweets von anderen Twitter-Kanälen positiv bewertet (Like), wiederholt (Retweet), beantwortet (Reply) oder erwähnt (Mention) werden.
  • Unter "Nachrichten" werden Direktnachrichten angezeigt, die nur an Twitter-Nutzer gesendet werden können, die einem folgen.

Über die Startseite (und über das Account-Symbol oben rechts mit dem Navigationspunkt "Profil") kann man außerdem aufrufen, welchen anderen Twitter-Kanälen man selbst folgt und welche Follower der eigene Kanal hat. Alles weitere rund um Tweets und Retweets, zum Folgen und zu Followern erläutere ich in Teil 2.

Wie richtet man ein Twitter-Konto ein?
Nachdem man sich bei Twitter angemeldet hat, sollte man sein Konto (Account) noch einrichten. Hierfür klickt man oben rechts im Kopf der Seite auf das Account-Symbol. Dort werden dann neun Navigationspunkte untereinander aufgelistet, die sich wiederum in sechs Blöcke einteilen lassen:

  • "Profil",
  • "Listen" und "Moments",
  • "Twitter Ads" und "Analytics",
  • "Einstellungen und Datenschutz",
  • "Hilfe-Center" und "Tastaturkürzel",
  • "Abmelden" sowie
  • "Nachtmodus".

Wenn man das Twitter-Konto verlassen möchte, sollte man das unbedingt immer den Abmeldeknopf unter dem Account-Symbol verwenden. Nachfolgend erkläre ich jetzt erst einmal, was man bei Twitter unter den Einstellungen beachten sollte – was es mit "Listen" und "Moments" auf sich hat, erläutere ich hier in Teil 2.


Bild 3: Über das Account-Symbol oben rechts im Kopf der Seite erreicht man die Einstellungen des Twitter-Kontos. Wenn man die Einstellungen öffnet, werden in der linken Spalte 15 Navigationspunkte sichtbar - wie hier im Bild unter "Account" die grundlegenden Einstellungen des Twitter-Kontos.

Was sollte man bei den Twitter-Einstellungen beachten?
Wenn man unter dem Account-Symbol auf "Einstellungen und Datenschutz" klickt, öffnet sich eine vollkommen neue Seite. In der linken Spalte sind 15 Navigationspunkte untereinander aufgelistet, die sich wiederum in vier Blöcke einteilen lassen:

  • "Account"“, "Sicherheit und Datenschutz" sowie "Passwort",
  • "Mobiltelefon", "E-Mail-Mitteilungen", "Mitteilungen", „Web-Mitteilungen" und "Freunde finden",
  • "Stummgeschaltete Accounts", "Stummgeschaltete Wörter" und "Blockierte Accounts",
  • "Apps", "Widgets", "Deine Twitter Daten" und "Barrierefreiheit".

Nachfolgend erläutere ich die vier genannten Blöcke.
Zuerst also zu "Account", "Sicherheit und Datenschutz" und "Passwort":

  • Unter "Account" kann man die grundlegenden Einstellungen des Twitter-Kontos festlegen. So lassen sich hier der Nutzername (wie @RheinWanderer) und die E-Mail-Adresse ändern sowie Sprache und Zeitzone und Land einstellen. (Den (vollständigen) Namen kann man übrigens im Profil ändern.) Außerdem kann man hier den Account auch wieder deaktivieren.
  • Bei "Sicherheit und Datenschutz" kann man verschiedene Einstellungen zur Sicherheit und Privatsphäre des Twitter-Kontos festlegen. Hier ist im Abschnitt "Privatsphäre" der Punkt "Meine Tweets schützen" besonders interessant. Wenn man hier ein Häkchen setzt, kann man das Twitter-Konto anonym als Informationsquelle und vertraulich als Kommunikationsmittel nutzen – mehr dazu hier in Teil 2.
  • Unter "Passwort" kann man sein Passwort für das Twitter-Konto ändern.

Hier Hinweise zu "Mobiltelefon", "E-Mail-Mitteilungen", "Mitteillungen", "Web-Mitteilungen" und "Freunde finden":

  • Unter "Mobiltelefon" kann man ein Twitter-Konto mit seinem Handy oder Smartphone verbinden, um auf diesen Tweets zu empfangen oder senden. Hierfür muss man im Konto die Mobilfunknummer angeben und auf dem Gerät die passende Twitter Mobile App installieren. Einzelheiten bekommt man unter dem Account-Symbol bei „Hilfe“ in der Rubrik „Handy und Apps“ erklärt.
  • Bei "E-Mail-Mitteilungen" lässt sich einstellen, wozu man von Twitter per E-Mail automatische Benachrichtigungen bekommt. So habe ich beispielsweise unter den Überschriften „Aktivität im Zusammenhang mit Dir und Deinen Tweets“ sowie „Aktivität bezüglich Deiner Retweets“ jeweils alle Haken gesetzt (gegebenenfalls mit dem Zusatz „Von jedem“). Unter „Aktivität aus Deinem Netzwerk“ habe ich alle Haken entfernt, bei „Updates von Twitter“ habe ich nur den obersten Haken gesetzt („Neuigkeiten über Twitter Produkt- und Funktions-Updates“). Selbstverständlich sollte man sich aber selbst überlegen, welche Benachrichtigungen man bekommen möchte.
  • Unter "Mitteilungen" kann man filtern, welche Mitteilungen man erhält, wenn eigene Tweets von anderen Twitter-Kanälen positiv bewertet (Like), wiederholt (Retweet), beantwortet (Reply) oder erwähnt (Mention) werden. Außerdem kann man über einen sogenannten „Qualitätsfilter“ erlauben, dass Twitter die auf der eigenen Startseite eingehenden Tweets selbst zusammenstellt. Ich nutze beide Funktionen nicht, aber das muss man für sich selbst entscheiden.
  • Bei "Web-Mitteilungen" lässt sich festlegen, wozu man von Twitter in seinem Web-Browser automatische Benachrichtigungen bekommt. Dort habe ich jeweils alle Haken gesetzt (gegebenenfalls mit dem Zusatz „Von jedem“). Auch hier sollte man sich aber selbstverständlich selbst überlegen, welche Benachrichtigungen man bekommen möchte.
  • Unter "Freunde finden" kann man Twitter den Zugriff auf die Adressbücher seiner E-Mail-Konten geben, um deren deren Kontaktinformationen mit Twitter abgleichen.

Hier Erläuterungen zu "Stummgeschaltete Accounts", "Stummgeschaltete Wörter" und "Blockierte Accounts":

  • Bei "Stummgeschaltete Accounts" findet man alle fremden Twitter-Konten aufgelistet, die man stummgeschaltet hat. Dies bedeutet, dass deren Tweets und Retweets künftig nicht mehr auf der eigenen Startseite eingehen.
  • Unter "Stummgeschaltete Wörter" kann man neue Mitteilungen für Tweets stummschalten, die hier festgelegte Wörter enthalten. Die entsprechenden Tweets und Retweets gehen aber weiterhin auf der eigenen Startseite ein.
  • Unter "Blockierte Accounts" bekommt man alle fremden Twitter-Konten aufgelistet, die man blockiert hat. Dies bedeutet, dass deren Tweets und Retweets künftig nicht mehr auf der eigenen Startseite eingehen und dass blockierte Nutzer einem nicht mehr folgen oder einen zu ihren Listen hinzufügen können – mehr dazu hier in Teil 3.

Und hier noch Hinweise zu "Apps", "Widgets", "Deine Twitter Daten" und "Barrierefreiheit":

  • Unter "Apps" kann man Applikationen von Drittanbietern den Zugriff auf sein Twitter-Konto erlauben und sie verwalten. Auf diese Weise kann man Twitter mit anderen sozialen Netzwerken verbinden oder Melde-, Managment- und Analysedienste für Twitter nutzen.
  • Über "Widgets" lassen sich Teile des eigenen Twitter-Kanals wie das Profil, Tweets oder Listen in eine andere Webseite einbinden.
  • Unter "Deine Twitter Daten" gibt es allgemeine Informationen über das Twitter-Konto wie das erste Anmeldedatum, aber auch eine Liste der letzten Anmeldungen. Außerdem kann man unter anderem beim Punkt "Twitter Archiv" eine Liste mit dem den gesamten Tweet-Verlauf herunterladen.
  • Bei "Barrierefreiheit" kann man eine Funktion freischalten, mit der man seinen eigenen Bildern eine Beschreibung für Sehbehinderte hinzufügen kann.

Wie macht man die Twitter-Seite hübsch?
Zum Schluss von Teil 1 noch einige Hinweise, wie man das Aussehen einer Twitter-Seite im Profil ansprechender gestalten kann.

Das Profil kann man bearbeiten, indem man oben rechts im Kopf der Seite auf das Account-Symbol klickt, dann auf den Navigationspunkt "Profil" geht und anschließend das Feld "Profil bearbeiten" anklickt.


Bild 4: Über das Account-Symbol und "Profil bearbeiten" kann man das Aussehen der Twitter-Seite umgestalten.

Im Profil kann man den (vollständigen) Namen (der Nutzername lässt sich unter "Account" anpassen), den Standort und die Adresse einer Webseite angeben sowie über die sogenannte "Design-Farbe" die Farbe von Verlinkungen festlegen. Außerdem kann man seinen Geburtstag angeben (und festlegen, wer dieses Datum sehen darf) sowie einen kurzen Erklärtext ("Bio") zum Twitter-Kanal eintragen. Der Erklärtext kann bis zu 160 Zeichen haben und mit Links, Hashtags und Nutzernamen angereichert werden – das sind Möglichkeiten, die man unbedingt nutzen sollte.
Im Profil kann man auch die Bildelemente "Profilfoto" und "Header-Bild" ändern. Unter "Profilfoto" versteht Twitter das runde Bildchen, das als Account-Symbol neben jedem Tweet und auf der Account-Seite (zugleich Einstiegsseite für Besucher) angezeigt wird. Man sollte es in einer Größe von 400 x 400 Pixel hochladen – es wird dann von Twitter automatisch in der jeweils notwendigen Größe dargestellt. Beim "Header-Bild" handelt es sich um ein Bild im Kopf der Account-Seite, man sollte man es in einer Größe von 1500 x 500 Pixel hochladen.

 

2. Twitter für Anfänger

In der Twitter-Welt gibt es viele Begriffe, von denen man vielleicht schon einmal gehört hat, aber nicht so genau weiß, was sie eigentlich bedeuten. Hier Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Twitter:

Was ist Twitter überhaupt?
Die Antwort gibt es hier in Teil 1.

Wie meldet man sich bei Twitter an?
Die Antwort gibt es hier in Teil 1.

Wie richtet man sein Twitter-Konto ein?
Die Antwort gibt es hier in Teil 1.

Was ist ein Tweet?
Tweets sind Kurznachrichten von inzwischen höchstens 280 Zeichen, die man über Twitter als angemeldeter Nutzer empfangen und verbreiten kann. Das Wort leitet sich vom englischen Begriff "to tweet" für "zwitschern" ab. Tweets schreiben kann man über die Funktion "Twittern", die sich im Twitter-Konto oben rechts über das Schreibfedersymbol aufrufen lässt. Es öffnet sich ein leeres Textfeld, in dem die Zahl der noch zulässigen Zeichen unten rechts von einem kreisförmigen Zeichenzähler angezeigt wird. In Tweets können auch Hashtags (mit #), Verlinkungen zu anderen Twitter-Kanälen (mit @) und externen Internetseiten sowie Bilder oder Videos eingebunden werden. Die Tweets werden auf der Account-Seite des eigenen Twitter-Kanals angezeigt und auf der Startseite jener Twitter-Nutzer, die einem folgen. Mit Hilfe von Hashtags und Verlinkungen kann man aber ein noch größeres Publikum erreichen (siehe auch Retweet).

Was ist ein Hashtag?
Ein Hashtag ist bei Twitter ein Stichwort, das vorn ohne Leerzeichen mit einem Doppelkreuz (#) markiert wird (wie #Rhein). Das Wort Hashtag setzt sich aus den englischen Begriffen "hash" für "Doppelkreuz" und "tag" für "Markierung" zusammen. Hashtags dienen dazu, die Suche nach Themen bei Twitter zu erleichtern. Besonders häufig markierte Stichworte werden auf den Twitter-Seiten unten links als "Trends" ("trending topics") angezeigt. Hashtags können nicht nur in Tweets eingesetzt werden, sondern auch im kurzen Erklärtext ("Bio") eines Twitter-Kanals. Das ist eine Möglichkeit, die man unbedingt nutzen sollte, damit der Kanal mit Hilfe der Stichworte leichter gefunden wird. Ähnlich wie Nutzernamen dürfen Hashtags Buchstaben, den Unterstrich "_" und Ziffern enthalten – allerdings keine Ziffern allein. Andere Zeichen (wie das Leerzeichen oder ein Bindestrich) beenden den Hashtag.

Was ist folgen bzw. ein Follower?
Bei Profilfoto, Name und Erklärtext ("Bio") jedes (fremden) Twitter-Kanals findet man ein Feld mit der Aufschrift "Folgen". Wenn man dieses Feld anklickt, folgt man dem anderen Twitter-Kanal und wird dessen Follower. Künftig gehen dessen Tweets und Retweets auf der eigenen Startseite ein. Eine Übersicht aller gefolgten Kanäle kann man über die Startseite und unter Account sehen. Der Nutzer des gefolgten Kanals wiederum bekommt über seine Mitteilungen-Seite angezeigt, wer seinem Kanal jetzt neu folgt. Außerdem kann er über die Startseite und unter Account eine Liste mit allen seinen Followern aufrufen.
Umgekehrt können andere Nutzer dem eigenen Twitter-Kanal folgen und somit zu dessen Followern werden. Man bekommt über seine Mitteilungen-Seite angezeigt, wer dem eigenen Kanal neu folgt. Außerdem kann man über seine Startseite und unter Account eine Liste mit allen Followern aufrufen.

Was ist liken bzw. ein Like?
Unter jedem Tweet findet man die Funktionen "Antworten", "Retweeten" und "Liken". Über die Funktion "Liken" kann man eigene oder fremde Tweets und Retweets positiv bewerten. Likes werden mit einem Herzsymbol markiert und auf der Account-Seite unter "Gefällt mir" aufgelistet. Der Absender des hervorgehoben Tweets wiederum bekommt über seine Mitteilungen-Seite angezeigt, von wem ein Tweet geliked wurde.

Was ist retweeten bzw. ein Retweet?
Unter jedem Tweet findet man die Funktionen "Antworten", "Retweeten" und "Liken". Über die Funktion "Retweeten" kann man fremde Tweets im eigenen Twitter-Kanal wiederholen. Man hat auch die Möglichkeit, einen Retweet mit einem eigenen Kommentar zu ergänzen – hierfür stehen die normalen 280 Zeichen zur Verfügung. Retweets (und eventuelle Kommentare) werden auf der Account-Seite angezeigt und auf der Startseite jener Twitter-Nutzer, die einem folgen. Der Absender des wiederholten Tweets wiederum bekommt über seine Mitteilungen-Seite angezeigt, von wem ein Tweet retweetet wurde.

Was ist ein Reply bzw. eine Antwort?
Unter jedem Tweet findet man die Funktionen "Antworten", "Retweeten" und "Liken". Über die Funktion "Antworten" (der englische Begriff ist "reply") kann man auf fremde Tweets im eigenen Twitter-Kanal antworten. Bei Replys bzw. Antworten steht der Nutzername des Empfängers (wie @RheinWanderer) unmittelbar am Anfang der Antwort-Tweets. Replys werden nur auf der Account-Seite angezeigt, NICHT aber auf der Startseite jener Twitter-Nutzer, die einem folgen. Der Absender des beantworteten Tweets wiederum bekommt über seine Mitteilungen-Seite angezeigt, von wem ein Tweet beantwortet wurde.

Was ist eine Mention bzw. eine Erwähnung?
Im Unterschied zu Replys bzw. Antworten steht bei Mentions bzw. Erwähnungen der Nutzername des Empfängers nicht unmittelbar am Anfang der Antwort-Tweets. Davor kann ein längerer Text sein, häufig wird aber auch einfach nur ein Punkt gesetzt (.@RheinWanderer). Mentions werden auf der Account-Seite angezeigt UND auf der Startseite jener Twitter-Nutzer, die einem folgen. Der Absender des erwähnten Tweets wiederum bekommt über seine Mitteilungen-Seite angezeigt, von wem er erwähnt wurde.

Was ist eine Direktnachricht?
Im Gegensatz zu Replys bzw. Antworten oder Mentions bzw. Erwähnungen kann man Direktnachrichten nur an Twitter-Nutzer senden, die einem folgen. Die Funktion "Direktnachrichten" kann man in seinem Twitter-Konto oben links im Kopf der Seite über den Navigationspunkt "Nachrichten" aufrufen. Dort muss man im oberen Feld den Nutzernamen des gewünschten Empfängers eingeben (wie @RheinWanderer). Eine Begrenzung auf 280 Zeichen gibt es hier nicht. Man kann Direktnachrichten auch an Gruppen von bis zu 20 Nutzern schicken (Gruppennachrichten), sofern sie einem alle folgen. Direktnachrichten werden nur unter "Direktnachrichten" sichtbar, sonst nirgends. Wenn sich Nutzer gegenseitig folgen, können sie also direkt Nachrichten miteinander austauschen, ohne dass ein Anderer sie sieht.

Was ist der Unterschied von Reply, Mention und Direktnachricht?
Zusammenfassend lässt sich sagen: Bei Replys bzw. Antworten steht der Nutzername des Empfängers (wie @RheinWanderer) unmittelbar am Anfang der Antwort-Tweets. Replys werden nur auf der Account-Seite angezeigt, NICHT aber auf der Startseite der Follower. Bei Mentions bzw. Erwähnungen steht der Nutzername des Empfängers nicht unmittelbar am Anfang der Antwort-Tweets. Mentions werden auf der Account-Seite angezeigt UND auf der Startseite der Follower. Direktnachrichten kann man nur an seine Follower schicken bzw. von Twitter-Nutzern empfangen, denen man folgt. Sie werden NUR unter "Direktnachrichten" sichtbar, sonst nirgends.

Wie bindet man Verlinkungen, Bilder oder Videos in Tweets ein?
In Tweets können auch Links auf andere Internetseiten sowie Bilder oder Videos eingebunden werden. Bei Verlinkungen kopiert man einfach die Linkadresse in den Tweet, von der höchstens 23 Zeichen angezeigt werden, selbst wenn die Linkadresse mehr Zeichen hat. Mit einem Kurzlinkdienst (wie "bit.ly", "goo.gl" oder "tinyurl.com") lässt sich die Zeichenzahl noch weiter verkürzen (wovon ich jedoch abrate, mehr dazu hier in Teil 3).
Pro Tweet lassen sich auch ein oder mehrere Bilder einfügen, indem man links unter dem Textfeld das Kamerasymbol anklickt und dann die Bilder auswählt und hochlädt. Ein oder mehrere Bilder nehmen inzwischen keine Zeichen des Tweets mehr in Anspruch. Die beste Darstellung erreicht man, wenn die Bilder ein Seitenformat von 2:1 und eine Größe von 1024 x 512 Pixel haben. Dann werden sie optimal auf der Account-Seite des eigenen Twitter-Kanals angezeigt und auf der Startseite jener Twitter-Nutzer, die einem folgen. Es sind
aber auch andere Bildformate und -größen möglich. Wenn die Bilder jedoch zu klein sind, werden sie nicht mehr direkt angezeigt, sondern nur noch deren Linkadresse. Als Dateiformate sind nur "GIF", "JPEG" oder "PNG" zulässig und als Dateigröße höchstens 3 MB (wobei das Hochladen großer Dateien oft misslingt).
Auch Videos können in Tweets eingebunden werden, indem man links unter dem Textfeld das Kamerasymbol anklickt und dann das Video auswählt und hochlädt (sie nehmen ebenfalls keine Zeichen mehr in Anspruch).

Wie startet man Umfragen?
Mit Hilfe eines Tweets kann man auch Umfragen starten, indem man unter dem Textfeld das Liniensymbol anklickt. Eine Umfrage nimmt inzwischen keine Zeichen des Tweets mehr in Anspruch. Es sind bis zu vier Antwortmöglichkeiten mit jeweils höchstens 20 Zeichen zulässig. Die Dauer von Umfragen kann bis zu sieben Tage betragen. Die Abstimmung erfolgt anonym - weder der Urheber der Umfrage noch die Abstimmenden können sehen, wer wie abgestimmt hat. Während die Umfrage läuft wird der aktuelle Zwischenstand angezeigt, nach Ablauf der Umfragedauer das Endergebnis.

Was sind Trending Topics bzw. Trends?
Auf den Twitter-Seiten unten links werden die aktuellen Trends (der englische Begriff ist "trending topics") bei Twitter angezeigt. Es handelt sich hierbei um die zehn häufigsten Begriffe und Hashtags, die zurzeit in Tweets vorkommen. Standardmäßig werden die weltweit am häufigsten vorkommenden Begriffe angezeigt, man kann sich aber auch die Trends für bestimmte Länder oder Städte anzeigen lassen. Die Trending Topics bzw. Trends helfen einem, die aktuell am wichtigsten Themen bei Twitter zu finden und die dabei verwendeten Hashtags zu erkennen. Dadurch kann man gezielt nach Tweets zu bestimmten Themen suchen oder in eigenen Tweets die jeweils passenden Hashtags einsetzen – so stand beispielsweise das Kürzel "#btw13" für die Bundestagswahl 2013 und "#groko" für die Große Koalition.

Was sind Listen?
Mit Hilfe von Listen kann man die Tweets und Retweets anderer Twitter-Kanäle abonnieren, ohne dass man dem Kanal folgen muss und ohne dass die Tweets auf der eigenen Startseite angezeigt werden. Die Funktion "Listen" lässt sich im Twitter-Konto oben rechts im Kopf der Seite über das Account-Symbol aufrufen. Darunter wird unter anderem der Navigationspunkt "Listen" sichtbar, und dort wiederum kann man über das Feld "Liste erstellen" neue Listen anlegen.
Wenn man in einem Twitter-Konto eine neue Liste anlegt, muss man den "Name der Liste" festlegen und kann eine "Beschreibung" ausfüllen. Außerdem kann man entscheiden, ob die Liste "öffentlich" oder "privat" sein soll – also für Andere sichtbar ist oder nur für einen selbst.


Bild 5a: Einen anderen Twitter-Kanal nimmt man in eine Liste auf, indem man unter dem "Mehr Nutzeraktionen"-Feld mit dem Drei-Punkte-Symbol den Unterpunkt "Den Listen hinzufügen oder daraus entfernen" anklickt (siehe roter Pfeil hier im Bild).

Einen anderen Twitter-Kanal nimmt man wie folgt in eine Liste auf: Auf der Startseite jedes (fremden) Twitter-Kanals findet man ein "Mehr Nutzeraktionen"-Feld mit Drei-Punkte-Symbol (rechts neben dem "Folgen"-Feld). Wenn man dieses Feld anklickt, wird unter anderem der Unterpunkt "Den Listen hinzufügen oder daraus entfernen" sichtbar. Dort kann man entscheiden, in welcher Liste man den Kanal hinzufügt oder entfernt.
Der Nutzer eines abonnierten Twitter-Kanals bekommt über seine Mitteilungen-Seite angezeigt, wer seinen Kanal in eine Liste aufgenommen hat – allerdings nur, wenn die Liste öffentlich ist. Umgekehrt kann man bei eigenen Listen sehen, wer diese abonniert hat – allerdings nur, wenn der Abonnent sein Konto nicht geschützt hat. Statt eigene Listen anzulegen, kann man auch einfach fremde öffentliche Listen abonnieren. Es lohnt sich also, einen Blick in die Listen anderer Twitter-Kanäle zu werfen. So pflege ich bei @RheinWanderer mehrere Listen zu Wanderthemen, die von jedem Twitter-Nutzer abonniert werden können (https://twitter.com/rheinwanderer/lists).

Was sind Moments?
Mit Hilfe von Moments kann man die Tweets und Retweets des eigenen und anderer Twitter-Kanäle zu einer Art "Geschichte" zusammenstellen. Die Funktion "Moments" lässt sich im Twitter-Konto oben rechts im Kopf der Seite über das Account-Symbol aufrufen. Darunter wird unter anderem der Navigationspunkt "Moments" sichtbar, und dort wiederum kann man über das Feld "Neuen Moment erstellen" neue Moments anlegen.
Auf der sich öffnenden neuen Seite kann man dem neuen Moment zunächst einen Namen geben sowie eine Beschreibung und ein Titelbild hinzufügen. In dem danach folgenden Feld kann man dann beliebige Tweets und Retweets zu einer "Geschichte" zusammenstellen. Außerdem kann man über ein oben links im Kopf der Seite liegendes Menü unter anderem die Design-Farbe auswählen, eine mögliche Veröffentlichung des eigenen Standorts festlegen und den Moment auch wieder löschen. Über zwei Felder oben rechts im Kopf der Seite kann man den Moment zwischenspeichern bzw. veröffentlichen.

Wie nutzt man Twitter anonym als Informationskanal?
Wenn man sich bei Twitter anmeldet (wie hier in Teil 1 beschrieben), kann man von vornherein darauf achten, dass man möglichst anonym bleibt. So kann man als (vollständigen) Namen und als Nutzernamen einen Nicknamen wählen sowie als E-Mail-Adresse eine Mail-Adresse ohne Namensangaben (sie wird aber ohnehin nicht öffentlich sichtbar). Auch wenn man das Twitter-Konto unter dem Account-Symbol bei "Einstellungen und Datenschutz" einrichtet (wie hier in Teil 1 beschrieben), kann man seine Anonymität weitgehend schützen. Am wichtigsten ist hierbei unter dem Navigationspunkt "Sicherheit und Datenschutz" im Abschnitt "Privatsphäre" der Punkt "Meine Tweets schützen". Wenn man hier ein Häkchen setzt, bleibt das Twitter-Konto anonym und geschützt. Ein geschütztes Konto erkennt man von außen daran, dass hinter dem (vollständigen) Namen ein Schlosssymbol angezeigt wird.
Wenn ein Konto geschützt ist, können nur von einem selbst bestätigte Follower eventuelle Tweets und eventuelle Profilangaben lesen. Wenn man aber keine Tweets sendet und im Profil keines der Felder für Standort, Webseite, Geburtstag und Erklärtext ("Bio") ausfüllt, dann gibt es auch nichts zu lesen. Wenn man die Bildelemente "Profilfoto" und "Header-Bild" (im Profil) unverändert lässt oder nichtssagend gestaltet, bleibt man ebenfalls anonym. Obwohl das eigene Twitter-Konto anonym und geschützt ist, kann man damit ganz normal anderen Twitter-Kanälen folgen oder diese in (private) Listen aufnehmen. Aber selbst wenn man sich ein Twitter-Konto auf diese Weise als anonymen Informationskanal einrichtet, sollte man sich bewusst sein, dass Twitter Inc. in San Francisco durch das Nutzungsverhalten trotzdem eine Menge über einen erfährt.

Wie nutzt man Twitter vertraulich als Kommunikationskanal?
Mehrere Twitter-Nutzer können mit Hilfe anonymer und geschützter Konten auch vertraulich miteinander kommunizieren. Das geht nicht nur über geschützte Tweets und Replys bzw. Antworten, sondern noch besser über Direktnachrichten. Voraussetzung hierfür ist, dass sich die Nutzer gegenseitig folgen. Auch hier gilt: Selbst wenn man sich ein Twitter-Konto auf diese Weise als vertraulichen Kommunikationskanal einrichtet, sollte man sich bewusst sein, dass Twitter Inc. in San Francisco diese Kommunikation auswerten kann.

Wie nutzt man Twitter öffentlichkeitswirksam als Verbreitungskanal?
Wenn man Twitter möglichst öffentlichkeitswirksam einsetzen möchte, sollte man schon bei der Einrichtung des Twitter-Kanals, aber natürlich vor allem bei dessen Nutzung einige Dinge beachten:

  • Die Twitter-Seite einrichten: Schon bei der Anmeldung sollte man (wie hier in Teil 1 beschrieben) auf einen aussagekräftigen (vollständigen) Namen und Nutzernamen achten. Entscheidend ist nicht der (vollständige) Name mit bis zu 50 Zeichen, sondern der Nutzername (wie @RheinWanderer). Er darf nämlich bei Twitter noch nicht vergeben sein und nur höchstens 15 Zeichen haben, sodass man ihn sorgfältig auswählen muss.
    Neben den aussagekräftigen Namen sollte man die Twitter-Seite in den Einstellungen im Profil und unter "Design" auch ansprechend gestalten (wie hier in Teil 1 beschrieben). Im Profil sind der kurze Erklärtext ("Bio") sowie die Bildelemente "Profilfoto" und "Header-Bild" wichtig.
    Name, Erklärtext und Bildelemente ergänzen sich im Idealfall und sollten, falls man beispielsweise für einen Blog, eine Organisation oder eine Person twittert, auf deren andere Onlineauftritte abgestimmt sein. Weil Tweets auf höchstens 280 Zeichen begrenzt sind, sollte für weiterführende Informationen im Profil die Adresse einer Webseite angegeben sein und in Tweets darauf verlinkt werden.
  • Den Twitter-Kanal nutzen: Wie öffentlichkeitswirksam Twitter als Verbreitungskanal ist, hängt nicht nur von einem aussagekräftigen Namen und einer ansprechenden Gestaltung des Kanals ab, sondern vor allem davon, wie er genutzt wird. Hierzu findet man im Internet unzählige Tipps, wie man am besten twittern soll, die meist aber bloß auf persönlichen Erfahrungen einzelner Nutzer beruhen. Deshalb möchte ich hier nur die Ergebnisse von zwei us-amerikanischen Studien wiedergeben, die jeweils zumindest auf einer großen Datenbasis beruhen.
    Das Marketingunternehmen TrackMaven Inc. aus Washington hat rund 1,7 Millionen Tweets von gut 1.400 Twitter-Kanälen danach untersucht, unter welchen Bedingungen sie am ehesten zu Retweets führten (http://trackmaven.com/blog/2013/12/the-retweet-report/). Demnach haben Tweets eine größere Chance retweetet zu werden, wenn sie ein Bild enthalten. Verlinkungen auf andere Internetseiten sollten am Ende eines Tweets eingebunden werden und nicht mittendrin. Obwohl Twitter selbst nur ein oder zwei Hashtags pro Tweet empfiehlt, kommt die Studie zum Ergebnis, dass mehrere Hashtags die Chancen auf Retweets erhöhen. TrackMaven empfiehlt auch, in Tweets großzügig Ausrufezeichen und Großbuchstaben einzusetzen, aber nach meiner Meinung sollte man das nicht übertreiben. Insgesamt sollte man laut dem Marketingunternehmen regelmäßig twittern, um den Kanal lebendig zu halten, aber nicht zu viel, um seine Follower nicht zu belästigen.

    Und der Social Media-Experte Dan Zarrella aus Las Vegas hat rund 200.000 Tweets mit Verlinkungen dahingehend überprüft, wann am ehesten die Links angeklickt wurden (http://danzarrella.com/infographic-how-to-get-more-clicks-on-twitter.html#). Demnach haben Verlinkungen in Tweets eine größere Chance angeklickt zu werden, wenn nicht mehr als ein Tweet pro Stunde verschickt wird und ein Tweet länger als 120 Zeichen ist. Die Links werden laut Zarella auch eher angeklickt, wenn im Text eher Adverbien und Verben statt Adjektive und Nomen sind. Außerdem werden die Links besser beachtet, wenn man sie nachmittags oder abends sowie zwischen Donnerstag und Sonntag twittert. Zarrella empfiehlt aber im Gegensatz zu TrackMaven, Links bei rund 20 bis 40 Zeichen (also etwa einem Viertel des Tweets) zu setzen und nicht nur am Ende.

 

3. Twitter für Fortgeschrittene

In der Twitter-Welt gibt es selbst für fortgeschrittene Nutzer manchmal nützliche Hinweise, von denen man bislang noch nichts gehört hat. Hier einige Tipps und Tricks, die Ihnen den Umgang mit Twitter erleichtern können. Jedoch sind nachfolgend erwähnte Anwendungen und Dienste nicht als Empfehlungen zu verstehen, sondern nur als Beispiele, für die ich weder Vollständigkeit beanspruche noch Gewähr übernehme.

Wie kann man Profilfoto und Header-Bild optimieren?
Unter dem "Profilfoto" versteht Twitter das runde Bildchen, das neben jedem Tweet und auf der Account-Seite (zugleich Einstiegsseite für Besucher) angezeigt wird. Man sollte es in einer Größe von 400 x 400 Pixel hochladen – es wird dann von Twitter automatisch in der jeweils notwendigen Größe dargestellt.
Beim "Header-Bild" handelt es sich um ein Bild im Kopf der Account-Seite, man sollte man es in einer Größe von 1500 x 500 Pixel hochladen.
"Profilfoto" und "Header-Bild" werden über das Account-Symbol unter dem Navigationspunkt "Profil" verwaltet, wenn man anschließend das Feld "Profil bearbeiten" anklickt.

Wie funktioniert die Twitter-Suche?
Wenn man bei seinem Twitter-Konto (Account) angemeldet ist, befindet sich oben rechts im Kopf der Seite ein Suchfeld. Wenn man dort eine Suchanfrage startet, werden als Ergebnisse nicht nur zum Suchbegriff passende Tweets angezeigt, sondern (unter dem irreführenden Begriff "Personen") auch passende Twitter-Kanäle. Die Suchergebnisse lassen sich mit Hilfe eines Menüs in der linken Spalte noch eingrenzen (zum Beispiel nach "Personen", "Fotos" oder "Videos") und man findet dort auch eine "Erweiterte Suche".
Hashtags dienen dazu, die Suche nach Themen bei Twitter zu erleichtern. Wenn man in einem Tweet auf einen Hashtag klickt, werden Tweets und Kanäle angezeigt, die dieses Stichwort enthalten. Besonders häufige Stichworte werden auf den Twitter-Seiten unten links als aktuelle Trends ("trending topics") angezeigt. Um nach Tweets zu suchen, in denen bestimmte Twitter-Nutzer erwähnt werden, kann man den Nutzernamen mit vorangestelltem "@"-Zeichen (wie @RheinWanderer) im Suchfeld eingeben.

Wie kann man Suchen einfach wiederholen?
Twitter bietet auch die Möglichkeit, bis zu 25 Suchbegriffe zu speichern. Hierzu muss man nach einer Suche in der Ansicht mit den Suchergebnissen oben rechts das Feld "Speichern" anklicken. Um eine so gespeicherte Suche später zu wiederholen, muss man das Suchfeld anklicken und aus der sich öffnenden Liste den gewünschten Suchbegriff auswählen.

Wie bekommt man Suchergebnisse automatisch zugemailt?
Wem es nicht ausreicht, bei Bedarf gespeicherte Suchbegriffe bei Twitter abzurufen, kann sich auch regelmäßig und automatisch Suchergebnisse zumailen lassen. Wenn man sich bei kostenlosen Meldediensten, wie zum Beispiel "TweetAlarm.com", "TweetBeep.com", "TweetyMail.com" oder (dem kostenpflichtigen) "Twilert.com" anmeldet, kann man dort Suchen programmieren. Dann bekommt man die entsprechenden Suchergebnisse im festgelegten Rhythmus per Mail zugeschickt und kann Twitter automatisch zu bestimmten Themen überwachen. Man sollte aber bedenken, dass man dem Dienst nicht nur seine Nutzerdaten überlässt, sondern auch die Zugangsdaten für sein Twitter-Konto geben muss.

Wie kann man Tweets zeitgesteuert senden?
Mit Hilfe von besonderen Managementdiensten für soziale Netzwerke kann man sogar Tweets programmieren und zeitgesteuert versenden. Entsprechende Dienste gibt es kostenlos, wie zum Beispiel "Buffer.com", "Hootsuite.com" oder "Tweetdeck.com", jedoch überlässt man ihnen Nutzerdaten und die Zugangsdaten für das Twitter-Konto.

Wie kann man mehrere Twitter-Kanäle gleichzeitig verwalten?
Mit Managementdiensten für soziale Netzwerke (wie "Hootsuite.com" oder "Tweetdeck.com") kann man auch mehrere eigene Twitter-Kanäle gleichzeitig verwalten. Häufig lassen sich nicht nur Konten von Twitter, sondern auch von Facebook einbinden. Doch auch hier gilt, dass man den kostenlosen Diensten nicht nur Nutzerdaten, sondern auch die Zugangsdaten für seine Konten überlassen muss. Außerdem sieht Twitter es nicht gern, wenn ähnliche oder gleiche Tweets auf mehreren Kanälen veröffentlicht werden, und filtert diese in seiner Suche heraus.

Wie kann man Nutzer und Themen bei Twitter analysieren?
Es gibt auch besondere Analysedienste für Twitter, durch die man mehr über andere Nutzer und deren Themen erfahren kann, als mit der normalen Twitter-Suche. So kann man zum Beispiel mit "Commun.it" untersuchen, welchen Twitter-Kanälen man folgen oder nicht mehr folgen sollte. Außerdem kann man damit herausfinden, welche Nutzer zu den eigenen Themen twittern oder auf die eigene Webseite verlinken (sogar wenn sie Kurzlinkdienste verwenden). Ein weiteres Beispiel für einen Twitter-Analysedienst ist "Tame.it". Mit ihm kann man sehen, welche Verlinkungen, Hashtags und Nutzer in den von einem selbst gefolgten Twitter-Kanälen und in den eigenen Listen am meisten erwähnt werden. Beispielsweise mit "FollowerWonk.com" lassen sich ebenfalls andere Nutzer und besonders die eigenen Follower analysieren und miteinander vergleichen. Und mit "Tweriod.com" zum Beispiel kann man erkennen, wann die meisten der eigenen Follower aktiv sind, und wann man sie somit am besten mit seinen Tweets erreicht. Auch bei solchen (in der Basisversion kostenlosen) Diensten muss man wissen, dass man ihnen nicht nur Nutzerdaten, sondern auch die Zugangsdaten für sein Twitter-Konto überlässt.

Wie kann feststellen, wer einem nicht mehr folgt?
Manchmal ist interessant zu erfahren, welche anderen Nutzer dem eigenen Twitter-Kanal nicht mehr folgen. Ehemalige Follower werden auch "Unfollower" genannt, weshalb entsprechende Unfollow-Dienste beispielsweise "IUnfollow.com", "JustUnfollow.com", "Unfollowers.com" oder "Unfollowers.me" heißen. Auch hier muss man dem kostenlosen Dienst seine Nutzerdaten und die Zugangsdaten für das Twitter-Konto geben, um ihn nutzen zu können.

Was ist der Follow(er) Friday?
Bei vielen Twitter-Nutzern ist es üblich, freitags Tweets mit dem Hashtag #FollowFriday, #FollowerFriday oder #ff zu senden, in dem man seinen Followern andere Twitter-Kanäle empfiehlt. Das Wort leitet sich von den englischen Begriffen "to follow" für "folgen" und "Friday" für "Freitag" ab. Der Follow(er) Friday ist zugleich ein Service für die eigenen Follower und eine Freundlichkeit gegenüber dem empfohlenen Kanal.

Was ist Follow(er) Power?
Wenn man eine Frage an die anderen Twitter-Nutzer hat, kann man Tweets mit dieser Frage und dem Hashtag #FollowPower, #FollowerPower oder #fp senden. Das Wort leitet sich von den englischen Begriffen "to follow" für "folgen" und "power" für "Kraft", "Macht" oder "Stärke" ab. Man versucht also mit Follow(er) Power, die geballte Wissenkraft der anderen Twitterer zu nutzen, um eine Frage zu lösen.

Wie kann man andere Twitter-Kanäle einschätzen?
Um einen fremden Twitter-Kanal und den dazugehörenden Nutzer einzuschätzen, können natürlich bereits der (vollständige) Name, der Nutzername und das Profil aufschlussreich sein. Im Nutzerprofil ist neben dem Profilfoto, dem kurzen Erklärtext ("Bio") und dem Standort vor allem die Adresse einer Webseite wichtig. Wenn ein Twitter-Kanal auf eine informative Homepage verlinkt, schafft das Vertrauen – hierbei ist wichtig, dass diese Webseite auch wieder auf den Twitter-Kanal zurückverlinkt. Ein anonymes Twitter-Konto mit Nicknamen wie @MartialArts1914 oder @HotBunny2014 ist sicher anders einzuordnen, als ein öffentliches mit seriösem Namen, Profilfoto und Erklärtext, das in offizielle Internetauftritte eingebunden ist. Viele Kanäle wurden von Twitter auf ihre Echtheit überprüft und sind mit einem blauen Häkchen als "verifiziert" gekennzeichnet.
Aufschlussreich sind oft auch das Alter eines Twitter-Kanals, das auf der Account-Seite angezeigt wird („Beigetreten August 2013“), sowie die Zahl seiner Tweets und deren Inhalte. Weitere Gesichtspunkte, um andere Twitter-Kanäle einzuschätzen, sind natürlich die Anzahl ihrer Follower und das Zahlenverhältnis von Followern zu gefolgten Kanälen ("Follower-to-Following-Ratio"). Über Netzwerke von Nutzern, die sich gegenseitig zurückfolgen (sogenannte "Follow-Back-Teams"), kann man leicht tausende Follower bekommen, solange man diesen auch selbst folgt. Somit sagt allein die reine Anzahl der Follower wenig aus, zumal man auch viele tausend für wenige Dollar kaufen kann. Ein Onlinehändler aus Ostwestfalen, der bei Twitter vor allem Follower aus Südamerika und Südostasien hat, ist also nicht unbedingt international erfolgreich.

Soll man die "Echtheit" seiner Follower überprüfen?
Manche Twitter-Nutzer setzen einen Bestätigungsdienst (Validation Service) wie "TrueTwit.com" ein, um sich die "Echtheit" neuer Follower von diesen bestätigen zu lassen. Jeder neue Follower erhält automatisch eine Direktnachricht, in der er über ein Eingabefeld eine einfache (Lese- oder Rechen-)Aufgabe (Captcha) lösen soll. Computerprogramme (Bots) scheitern meist an solchen Aufgaben, während ein "echter" Mensch sie leicht bestätigen kann.
Ich selbst halte nichts von solchen Bestätigungsdiensten, weil ich meine Follower nicht mit automatischen Direktnachrichten behelligen möchte. Außerdem ist mir egal, ob unter meinen Followern auch Bots sind, denn solange ich nicht ihnen zurückfolge, können sie mich auch nicht mit Direktnachrichten belästigen.

Wie schützt man sich vor Belästigungen?
Wenn man sich auf Twitter durch Direktnachrichten eines Nutzers belästigt fühlt, kann man sich ganz einfach wehren, indem man diesem Nutzer nicht mehr folgt. Direktnachrichten können nämlich nur an Twitter-Nutzer gesendet werden, die einem folgen.


Bild 5b: Einen anderen Twitter-Nutzer kann man stummschalten, blockieren oder als Spam melden, indem man unter dem "Mehr Nutzeraktionen"-Feld mit dem Drei-Punkte-Symbol die Unterpunkte "@Nutzername stumm schalten", "@Nutzername blockieren" und "@Nutzername melden" anklickt (siehe roter Pfeil hier im Bild).

Darüber hinaus kann man einen anderen Nutzer auch wie folgt stummschalten, blockieren oder als Spam melden: Auf der Startseite jedes (fremden) Twitter-Kanals findet man ein "Mehr Nutzeraktionen"-Feld mit Drei-Punkte-Symbol (rechts neben dem "Folgen"-Feld). Wenn man dieses Feld anklickt, werden unter anderem die Unterpunkte "@Nutzername stumm schalten", "@Nutzername blockieren“ und "@Nutzername melden" sichtbar.
Von stummgeschalteten Nutzern gehen deren Tweets und Retweets künftig nicht mehr auf der eigenen Startseite ein. Sie können einem aber weiter folgen oder einen zu ihren Listen hinzufügen, außerdem werden deren Replys bzw. Antworten oder Mentions bzw. Erwähnungen weiterhin auf der eigenen Mitteilungen-Seite angezeigt. Stummgeschaltete Nutzer bemerken diese Maßnahme normalerweise nicht.
Blockierte Nutzer können einem nicht mehr folgen oder einen zu ihren Listen hinzufügen. Außerdem werden ihre Replys bzw. Antworten oder Mentions bzw. Erwähnungen nicht mehr auf der eigenen Mitteilungen-Seite angezeigt. Blockierte Nutzer können diese Maßnahme bemerken, wenn ihnen auffällt, dass sie einem nicht mehr folgen oder einen nicht mehr zu ihren Listen hinzufügen können.
Als Spam gemeldete Nutzer können einem nicht mehr antworten oder einen erwähnen, aber sie werden von Twitter nicht automatisch gelöscht. Als Spam gemeldete Nutzer bemerken diese Maßnahme normalerweise nicht.
Dessen ungeachtet sind Belästigungen oder Drohungen ein Verstoß gegen die Richtlinien von Twitter, die man dort direkt melden kann (http://support.twitter.com/articles/116962-so-melden-sie-einen-versto#).

Soll man Kurzlinkdienste einsetzen, um Zeichen zu sparen?
Wenn man Verlinkungen auf andere Internetseiten in Tweets einbindet, werden von der Linkadresse höchstens 23 Zeichen angezeigt, auch wenn die Adresse mehr Zeichen hat. Diese Zeichenzahl lässt sich mit einem Kurzlinkdienst (wie "bit.ly", "goo.gl" oder "tinyurl.com") noch weiter verringern, und viele Twitter-Nutzer machen von dieser Möglichkeit auch Gebrauch. Ich persönlich rate davon jedoch ab, weil verkürzte Links die eigentliche Adresse der Webseite verschleiern und man das Linkziel nicht mehr erkennen kann. Diese Technik wird auch von Betrügern eingesetzt, um auf Phishing-Seiten umzuleiten.

Wie kann man gekürzte Verlinkungen lesbar machen?
Mit einem Kurzlinkdienst (wie "bit.ly", "goo.gl" oder "tinyurl.com") gekürzte Verlinkungen verschleiern die eigentliche Adresse der Webseite, sodass man das Linkziel nicht mehr erkennen kann. Es gibt aber auch Dienste (wie "LongURL.com", "LongURLmaker.com" oder "LongURLplease.com"), mit denen man die Originaladressen wieder lesbar machen kann, um betrügerische Umleitungen auf Phishing-Seiten leichter zu erkennen. Diese Dienste kann man häufig auch als Erweiterung (Plug-in) direkt im Webbrowser einbinden.

Lesen Sie auch: Zehn Goldene Twitter-Regeln!

 

Schluss: Wie kann man sich bedanken?

Habe ich etwas schlecht erklärt, einen Fehler gemacht oder etwas Wichtiges vergessen? Dann schreiben Sie mir eine E-Mail (bitte keine Anrufe oder Briefe). Diese Twitter-Hilfe wird ständig erweitert und überarbeitet, sodass ich für nützliche Anregungen und konstruktive Kritik dankbar bin.

Wer diese Twitter-Hilfe nützlich fand und sich bei mir bedanken möchte, kann dies auf einfache Weise tun: Folgen Sie auf Twitter mir (@Stefan_Frerichs) oder meinem Blog RheinWanderer.de (@RheinWanderer), von dem auch die Beispielfotos für diese Twitter-Hilfe stammen! ;o)

Vielen Dank, Stefan Frerichs

 
Twitter-Hilfe
 
   


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