Dr. Stefan Frerichs

Zehn Goldene Twitter-Regeln

 

"Twitter? Hilfe!
2 x Zehn Goldene Twitter-Regeln."

Braucht man Twitter? Mich zumindest hat Twitter als Informations-, Kommunikations- und Verbreitungsweg so überzeugt, dass ich ein begeisterter Nutzer geworden bin. Meine jeweils zehn Goldenen Twitter-Regeln für Anfänger und für Fortgeschrittene sollen beiden Gruppen nützliche Hinweise geben.

 

Gliederung:

Zehn Goldene Twitter-Regeln für Anfänger
Zehn Goldene Twitter-Regeln für Fortgeschrittene
Schluss: Wie kann man sich bedanken?

 

Zehn Goldene Twitter-Regeln für Anfänger

1) Überlege Dir vorher, was Du mit Deinem Twitter-Account machen möchtest! Willst Du ihn privat nutzen, um Twitter mal auszuprobieren, (anonym) bei Anderen mitzulesen oder (vertraulich) mit Freunden zu chatten? Dazu findest Du hier mehr…
Oder willst Du Deinen Twitter-Kanal öffentlichkeitswirksam einsetzen, um Deinen Verein, ein Projekt oder Dich selbst darzustellen? Dann findest Du hier mehr…

2) Überlege Dir einen aussagekräftigen oder coolen Nutzernamen und prüfe, ob der noch zu haben ist! Er darf höchstens 15 Zeichen haben und nur aus Buchstaben, dem Unterstrich "_" und Ziffern bestehen. Dazu findest Du hier mehr…

3) Richte Dein Profil ein! Vor allem wenn Du Deinen Twitter-Kanal öffentlichkeitswirksam betreiben willst, solltest Du (neben einem aussagekräftigen Nutzernamen) ein ansprechendes Profil haben. Der Erklärtext ("Bio") kann bis zu 160 Zeichen haben und sollte mit Hashtags angereichert werden. Weil der Twitter-Eierkopf ("Egghead") und die schwarz-grauen Standardflächen doof aussehen, sind auch "Profilfoto" und "Header-Bild" wichtig. Dazu findest Du hier mehr…

4) Folge nicht planlos! Folge anderen Twitter-Kanälen nur dann, wenn Du dich mit ihnen vernetzen willst oder Dich ihre Tweets wirklich interessieren. Dazu findest Du hier mehr…
Wenn es nur darum geht, Tweets eines Kanals zu lesen, dann nimm ihn in eine Liste auf.

5) Nutze Listen! Du musst nicht jedem Twitter-Kanal folgen, um seine Tweets und Retweets zu abonnieren. Das geht auch mit Hilfe von Listen, die man auch nach Themen sortiert und für Andere unsichtbar anlegen kann. Dazu findest Du hier mehr…

6) Verwende Hashtags, aber übertreib's nicht! Obwohl Twitter selbst nur ein oder zwei Hashtags pro Tweet empfiehlt, erhöhen laut einer Studie mehrere Hashtags die Chancen auf Retweets. Beschränke Dich aber auf wichtige Schlüsselbegriffe. Übrigens: Hashtags solltest Du auch im Erklärtext ("Bio") Deines Profils einsetzen. Dazu findest Du hier mehr…

7) Twittere auch Links und Bilder! Sie erhöhen nämlich laut einer Studie ebenfalls die Chance, dass Deine Tweets retweetet werden. Pro Link muss man 23 Zeichen einplanen (selbst wenn die Linkadresse mehr Zeichen hat). Ein oder mehrere Bilder nehmen inzwischen keine Zeichen mehr in Anspruch. Dazu findest Du hier mehr…

8) Sei sparsam mit Direktnachrichten! Diese kann man ohnehin nur an seine Follower schicken – und solche netten Leute sollte man nicht mit zu vielen, möglicherweise unerwünschten Nachrichten zumüllen. Wenn Du einem Follower zurückfolgst, könnt ihr Euch gegenseitig Direktnachrichten schicken, ohne dass ein Anderer sie sieht. Dazu findest Du hier mehr…

9) Kleine Geschenke machen Freu(n)de! Schenke Twitterern, die Dir gefallen (egal, ob sie Dir folgen oder nicht) einen Retweet, eine freundliche Antwort oder eine aufmunternde Erwähnung. Dazu findest Du hier mehr…
Als besondere Aufmerksamkeit ist der FollowFriday üblich, der nicht nur eine Freundlichkeit gegenüber dem empfohlenen Twitter-Kanal ist, sondern zugleich auch ein Service für die eigenen Follower. Dazu findest Du hier mehr…

10) Sei Du selbst und hab Spaß! Bleib locker, probier einfach mal verschiedene Dinge bei Twitter aus – und halte Dich auch nicht sklavisch an "Goldene Regeln". :o)

 

Zehn Goldene Twitter-Regeln für Fortgeschrittene

Die nachfolgend erwähnten Anwendungen und Dienste (Punkte 5 bis 9) sind nicht als Empfehlungen zu verstehen, sondern nur als Beispiele, für die ich weder Vollständigkeit beanspruche noch Gewähr übernehme.

1) Sei Du selbst und bleib Dir treu! Du willst Deinen Twitter-Kanal einsetzen, um Deinen Verein, ein Projekt oder Dich selbst darzustellen? Dann überlege Dir, zu welchen Themen Du welche Inhalte twitterst – und bleib dabei. Deine aktuellen und künftigen Follower freuen sich, wenn sie wissen, was sie bei Dir bekommen.

2) Sei Du selbst und verzichte auf automatische Antwortdienste! Manche Twitter-Nutzer setzen Autoreply oder Validation Services ein, um neue Follower automatisch zu begrüßen oder sich deren "Echtheit" bestätigen zu lassen. Du solltest auf solche Antwort- oder Bestätigungsdienste verzichten und Deine Follower nicht mit automatischen Direktnachrichten oder Tweets behelligen.

3) Optimiere Dein Profil! Vor allem solltest Du einen informativen Erklärtext ("Bio") haben, den Du auch mit Links und Hashtags anreichern kannst. Außerdem ist wichtig, die Bildelemente "Profilfoto" (400 x 400 Pixel) und "Header-Bild" (1500 x 500 Pixel) sorgfältig auszuwählen und aufeinander abzustimmen.

4) Achte auf Dein Follower-Following-Verhältnis ("Follower-to-Following-Ratio")! Ein Twitter-Kanal, der selbst nur zehn Follower hat, aber tausend anderen folgt, ist nicht sehr vertrauenserweckend. Deshalb solltest Du anderen Twitter-Kanälen nicht planlos folgen, sondern nur, wenn Du dich mit ihnen vernetzen willst oder Dich ihre Tweets wirklich interessieren. Du solltest mindestens genauso viele Follower haben, wie Du selbst folgst – im Idealfall hast Du sogar mehr.

5) Schau ruhig, wer Dir nicht mehr folgt! Neugier ist natürlich, und wenn Du etwas über Deine Unfollower erfahren willst, dann finde es heraus. Hierfür gibt es entsprechende Unfollow-Dienste wie "IUnfollow.com", "Unfollowerstats.com" oder "Who.unfollowed.me".

6) Beobachte Twitter systematisch nach für Dich wichtigen Begriffen! Twitter bietet im Suchfeld die Möglichkeit, bis zu 25 Suchbegriffe zu speichern. Wenn Dir das nicht ausreicht, kannst Du Dir auch regelmäßig und automatisch Suchergebnisse zumailen lassen. Dafür gibt es kostenlose Meldedienste wie "TweetAlarm.com", "TweetBeep.com", "TweetyMail.com" oder (das kostenpflichtige) "Twilert.com".

7) Analysiere andere Twitter-Kanäle und deren Themen! So kannst Du zum Beispiel mit dem Analysedienst "Commun.it" herausfinden, welche Nutzer zu Deinen Themen twittern oder auf Deine Webseite verlinken. Mit "Tame.it" kannst Du sehen, welche Hashtags, Links und Nutzer in den von Dir gefolgten Kanälen und in Deinen Listen am meisten erwähnt werden. Auch mit "FollowerWonk.com" lassen sich andere Nutzer und besonders die eigenen Follower analysieren und miteinander vergleichen. Und mit "Tweriod.com" beispielsweise kannst Du erkennen, wann Deine meisten Follower aktiv sind und wann Du sie am besten mit Deinen Tweets erreicht.

8) Sende Tweets nicht geballt, sondern zeitlich verteilt! Damit Dein Twitter-Kanal auch aktiv ist, wenn Du gerade keine Zeit hast, kannst Du Tweets vorab programmieren und später zeitgesteuert versenden. Hierfür gibt es kostenlose Managementdienste für soziale Netzwerke wie "Buffer.com", "Hootsuite.com" oder "Tweetdeck.com".

9) Verzichte auf Kurzlinkdienste! Ein Link nimmt im Tweet höchstens 23 Zeichen in Anspruch (selbst wenn die Linkadresse mehr Zeichen hat). Trotzdem setzen manche Twitter-Nutzer Kurzlinkdienste wie "bit.ly", "goo.gl" oder "tinyurl.com" ein, um noch ein paar Zeichen mehr zu sparen. Solche verkürzten Links verschleiern aber die eigentliche Adresse der Webseite, sodass man das Linkziel nicht mehr erkennen kann. Diese Technik wird auch von Betrügern eingesetzt, um auf Phishing-Seiten umzuleiten.

10) Wehre Dich gegen Belästigungen! Wenn Dich die Direktnachrichten eines Nutzers nerven, dann folge ihm einfach nicht mehr. Darüber hinaus kannst Du einen anderen Nutzer auch stummschalten, blockieren oder als Spam melden: Von stummgeschalteten Nutzern gehen deren Tweets und Retweets künftig nicht mehr auf Deiner Startseite ein. Sie können Dir aber weiter folgen oder Dich zu ihren Listen hinzufügen, außerdem werden deren Replys oder Mentions weiterhin auf Deiner Mitteilungen-Seite angezeigt. Blockierte Nutzer können Dir nicht mehr folgen oder Dich zu ihren Listen hinzufügen, außerdem werden ihre Replys oder Mentions nicht mehr auf Deiner Mitteilungen-Seite angezeigt. Als Spam gemeldete Nutzer können Dir gar nicht mehr antworten oder Dich erwähnen, aber sie werden nicht automatisch gelöscht.
Dessen ungeachtet sind Belästigungen oder Drohungen ein Verstoß gegen die Richtlinien von Twitter, und Du kannst sie dort direkt melden.

 

Schluss: Wie kann man sich bedanken?

Wenn Du diese Goldenen Twitter-Regeln nützlich findest und Dich bei mir bedanken möchtest, kannst Du das auf einfache Weise tun: Folge auf Twitter mir (@Stefan_Frerichs) oder meinem Blog RheinWanderer.de (@RheinWanderer)!

Vielen Dank, Stefan Frerichs

 
Zehn Goldene Twitter-Regeln
 
   


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